Willkommen in der BKF-Schule, Gabelstapler Ausbildung mit BG-Zulassung Tel. Regensburg 0178/975 63 13 Straubing 09428 – 948477

gabelstapler

1 Tages Gabelstaplerschein Staplerkurs ab 98 € am Sa. 15.12. ab 9 Uhr

Ab 3 Personen Kursbeginn in Steinach- Straubing. oder Ihrer Firma
Tel. Straubing Regensburg 09428/948477 – 0178/9756313 info@bkf-schule.net

Pauschal 1 bis Straubing Cham Roding  Deggendorf Regen Freyung Dingolfing Mallersdorf Wörth Regensburg

 

Preis Personen
398,- Euro bei 3 Personen
549,- Euro bei 5 Personen
739,- Euro bei 7 Personen
849,- Euro bei 9 Personen
998,- Euro bei 12 Personen

1 Tages Staplerschein Anfahrt Pausch. 39 €

 bis Passau Freyung Grafenau Altötting Pfarkirchen Eggenfelden  Landshut Mühldorf   München Erding Freising Dachau Ingolstadt Kelheim Schwandorf  Neumarkt Nürnberg Amberg  Kelheim Mainburg Abensberg  Ingolstadt

 

1 Tages Staplerschein Anfahrt Pausch. 55 €

bis  Starnberg Landsberg Bad Tölz Rosenheim Hof Weiden Augsburg  Ansbach  Würzburg  Tel. Regensburg 0178 / 975 6313 oder Straubing 09428-948477  info@bkf-schule.net

2 Tages Staplerkurs DGUV inkl. Anfahrt

Straubing Cham Roding  Deggendorf Regen Freyung Dingolfing Mallersdorf Wörth Regensburg

Preis Personen
598,- Euro bei 3 Personen
798,- Euro bei 5 Personen
998,- Euro bei 7 Personen
1148,- Euro bei 9 Personen
1248,- Euro bei 13 Personen

2 Tages Staplerkurs Anfahrt Pausch. 39 €

Passau Freyung Grafenau Altötting Pfarkirchen Eggenfelden  Landshut Mühldorf   München Erding Freising Garching Dachau Ingolstadt Kelheim Schwandorf  Neumarkt Amberg  Kelheim Mainburg Abensberg

2 Tages Staplerkurs Anfahrt Pausch. 55 €

München Fürstenfeldbruck Starnberg Landsberg Bad Tölz Rosenheim Hof Weiden Augsburg Nürnberg Ansbach Neumarkt Würzburg  Tel. Regensburg 0178 / 975 6313 oder Straubing 09428 – 948477  inf@bkf-schule.net

 

3 Tages Staplerkurs DGUV inkl. Anfahrt

bis Straubing Cham Roding  Deggendorf Regen Freyung Dingolfing Mallersdorf Wörth Regensburg

Preis Personen
798,- Euro bei 3 Personen
998,- Euro bei 5 Personen
1149,- Euro bei 7 Personen
1249,- Euro bei 9 Personen
1498,- Euro bei 13 Personen

3 Tages Staplerkurs Anfahrt Pausch. 39 €

bis Passau Freyung Grafenau Altötting Pfarkirchen Eggenfelden  Landshut Mühldorf   München Erding Freising Dachau Ingolstadt Kelheim Schwandorf  Neumarkt Amberg  Kelheim Mainburg Abensberg  Ingolstadt

3 Tages Staplerkurs Anfahrt Pausch. 55 €

bis München  Garching Fürstenfeldbruck Starnberg Landsberg Bad Tölz Rosenheim Hof Weiden Augsburg Nürnberg Ansbach Neumarkt Würzburg  Tel. Regensburg 0178 / 975 6313 oder Straubing 09428- 948477  info@bkf-schule.net

Jährliche Unterweisung Gabelstapler (incl Regale HGB) ab 98 € incl. Anfahrt

bis Straubing Cham Roding  Deggendorf Regen Freyung Dingolfing Mallersdorf Wörth Regensburg. – Anfahrt Pausch. bis Passau Freyung Grafenau Altötting Pfarkirchen Eggenfelden  Landshut Mühldorf   München Erding Freising Dachau Ingolstadt Kelheim Schwandorf  Neumarkt Amberg  Kelheim Mainburg Abensberg  Ingolstadt

Pauschal
 98,-  € bis 10 Personen
149,-  € bei 20 Personen
189,-  € bei 30 Personen
 249.- € bei 50 Personen
Ausbildungsziel:

Einen von der Berufsgenossenschaft anerkannten Fahrausweis. Sie erhalten Ihn,

wenn die Ausbildung nach deren Grundsätze (Gewerblich mind. 2 Tageskurs) absolviert wurde.  Außerdem muß der Staplerfahrer fachlich eingewiesen, unterwiesen sowie schriftlich beauftragt sein.

Unfall-Statistik 2010

Um den Anforderungen gerecht zu werden bieten wir eine Ausbildung nach den Vorgaben der Berufsgenossenschaften.

Wir wollen erreichen, dass die Staplerfahrer Gefahren  erkennen, dadurch weniger Risiko eingehen und  Unfälle vermeiden.

Eine praxisnahe Ausbildung mit Gabelstaplern bietet Ihnen ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit.

Zur Basis-Ausbildung nach DGUV 68

gewerblich nach BGG 925

Nach den neuen Vorschriften der Berufsgenossenschaften dürfen seit 01.01.2002 keine eintägige Schulungen mehr angeboten werden

Betriebliche Ausbildung: (interne Schulungen BGV D27)

Das hat den Vorteil, dass die Teilnehmer während der praktischen Ausbildung bereits auf den Fahrzeugen geschult werden können, auf denen sie später eingesetzt werden sollen.

AUSBILDUNGS-INHALTE

S C H U L U N G S P R O G R A M M

1. Theoretischer Teil – Erstausbildung:- Front Stapler (Flurförderzeuge) und Sonderbauarten.

Persönliche Eignung zum Führen eines Flurförderzeuges.

– Unfallstatistik – wie können Unfälle verhindert werden.

– Aufgaben der Berufsgenossenschaften .

– Verantwortung des Staplerfahrers und des Unternehmers.

– Hauptbauteile und deren Funktionen eines Flurförderzeuges.

– Unfallverhütungsvorschriften BGV A 1, BGV D 27, Grundsätze DGUV (BGG 925).

– Standsicherheit eines Gabelstaplers – Physik

– (Kräfte, Lastschwerpunktabstände, Anbaugeräte, etc.).

– Innerbetriebliche Arbeitsanweisungen und Gegebenheiten.(Sondereinsätze)

– Umgang mit Gefahrengut

– Befördern von Personen – Arbeitskorb

– Flurförderzeuge in der STVO

– Unfallgeschehen und Haftung.

– Pflege der Stapler- (Flurförderzeuge)

– Schriftliche und theoretische Prüfung

2. Praktischer Ausbildung:

– Abfahrtskontrolle am Gabelstapler zur Betriebssicherheit.

– Fahren mit und ohne Last.

– Ein- und Ausstapeln.

– Richtiges Parken des Gabelstaplers.

– Anbaugeräte, Batterie, Ladegerät, Treibgas.

Die BKF Schule führt  regelmäßig Staplerschulungen (Flurförderzeuge)

sowie Unterweisungen als Inhausschulungen durch , die nach dem

DGUV Grundsatz 308 – 001 vormals BGG 925 und nach der DGUV

Vorschrift 68 vormals BGV D27 abgehalten werden .

Die Ausbildungszeit für Flurförderzeuge Staplerfahrer ist von der

Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (BGG 925) auf  mindestens

3 bis 5 Tage festgelegt . Es kann mit Arbeitserfahrung auf 2 Tage

reduziert werden.

 

3. Ausbildungsstufen nach BGG 925 für spezielle Gabel-Stapler Teleskope, Quer-Stapler, Seiten-Stapler

1. Stufe ist für Flurförderzeuge in der Regel Front-Stapler
2. Stufe ist für spezielle Gabel-Stapler oder Anbaugeräte mit einer dazugehörigen Prüfung
3. Stufe ist die Betriebliche Ausbildung für spezielle Gabel-Stapler Situationen, Geräte und Verhaltensbezogene Ausbildung

Jährliche Unterweisung nach § 4 (1) der DGUV A1

Unterweisungsinhalte für Front-Stapler, ( Teleskop-Stapler, Container-Stapler, Regal-stapler, Gelände-Stapler, Schubmast-Stapler) stehen im Arbeitsschutzgesetz . Somit trägt es zur Vermeidung von Unfällen mit Gabel-Staplern bzw. Flurförderzeugen bei. Nach den DGUV 1 § 4 /1 muss jährlich ein Gabel-Stapler Fahrer  Unterwiesen werden, dies wird schriftlich dokumentiert. Die Gabel-Stapler Unterweisung soll zu einem  verringerten Unfallrisiko führen. Das Ziel der Gabel-Stapler Unterweisung  ist auf Gefahren hinzuweisen und Lösungen zu erkennen.

  • Die Gabel-Stapler Unterweisung soll Wissen vermitteln
  • Wissen wird durch die Gabel-Stapler Unterweisung vertieft
  • Falsche Gewohnheiten werden durch die Gabel-Stapler Unterweisung beseitigt
  • Unsicheres wird durch die Gabel-Stapler Unterweisung  besprochen
  • Gesetze und Vorschriften für Gabel-Stapler
  • Betriebssicherheitsverordnung BetrSichV
  • DGUV 68 Flurförderzeuge – Gabel-Stapler
  • BGI 545 GabelStapler

Vorschriften zur Unterweisung

Arbeitsschutzgesetz- ArbSchG, DGUV Grundsätze der Prävention, Arbeitsstättenverordnun, Betriebsstättenverordnung, Gefahrstoffverordnung GerStoff, Lärm und Vibrations Arbeitsschutzverordnung, Unfallgefahren sind das Fahren bei eingeschränkter Sicht, das Umkippen,  verlieren der Ladung, sowie das Überladen des Staplers. Gabel-Stapler sind schwere Arbeitsmittel und die bekanntesten Flurförderzeuge.

Benötigt man für einen Stapler ( Arbeitsmaschine ) einen Führerschein?

In Hallen und geschlossenen Firmengeländen sowie bis  6 km/h nicht. Sonst bis 25 km/h  Klasse L (B) Das zGG ist egal. Über 25 km/h  bei bis zu 3,5 t. Klasse B, bei bis zu 7,5 t. Klasse C 1 (alt3) über 7,5 t. Klasse C

Braucht ein Stapler ( Arbeitsmaschine ) eine Zulassung ? Nein bis 20 km/h?

Nein bis 20 km/h nur eine Betriebserlaubnis und links die Halteranschrift. Selbstfahrende Arbeitsmaschinen (Stapler) sind Fahrzeuge zur Verrichtung von Arbeit, jedoch nicht zum Personen und Gütertransport. Keine mitnahme von Anhänger oder Material !

Bei Interesse unterbreiten wir Ihnen ein kostenloses Angebot
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Die Ausbildung erfolgt nach den DGUV 68
Geltungsbereich Unfallverhütungsvorschrift Gabelstapler. Gabelstapler im Sinne dieser UV. sind Fördermittel, die ihrer Bauart nach dadurch gekennzeichnet sind, dass sie mit Rädern auf Flur laufen und frei lenkbar sind. zum Befördern, Ziehen oder Schieben von Lasten eingerichtet und3. zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt sind. Durchführungsanweisungen zu § 2 Abs. 1:Wird öffentlicher Verkehrsraum benutzt, gelten hierfür zusätzlich die Vorschriften für den öffentlichen Straßenverkehr. Dies gilt sowohl für die Ausrüstung des Flurförderzeuges Gabelstaplers, als auch für die Fahrerlaubnis des Fahrers. Zulassungen oder Ausnahmegenehmigungen erteilen die nach Landesrecht zuständigen Behörden.(2) Flurförderzeuge Gabelstapler mit Hubeinrichtung im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind zusätzlich zu Absatz 1 dadurch gekennzeichnet, dass sie1. zum Heben, Stapeln oder In-Regale-Einlagern von Lasten eingerichtet sind und2. Lasten selbst aufnehmen und absetzen können.(3) Flurförderzeuge Stapler mit Hubeinrichtung, die die Last oder das Lastaufnahmemittel hö-her als bodenfrei heben können, im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind zusätzlich zu Absatz 1 dadurch gekennzeichnet, dass das Lastaufnahmemittel bei der Hub- und Senkbewegung in einer geraden und senkrechten oder nahezu senkrechten mechanischen Führung läuft.(4) Mitgänger-Flurförderzeuge Stapler im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Flurförderzeuge, die durch einen mitgehenden Fahrer gesteuert werden. Durchführungsanweisungen zu § 2 Abs. 4: Für„Mitgänger-Flurförderzeuge“ wird vielfach auch der Begriff „Geh-Flurförderzeuge“ verwendet.Mitgänger-Flurförderzeuge können auch mit Einrichtungen zum Mitfahren des Fahrers, z. B. mit hochklappbaren Fahrerstandplattformen, ausgerüstet sein Begriffsbestimmungen12 (5) Regal Stapler im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Seitenstapler, Dreiseitenstapler und Quergabelstapler, die zum Ein- oder Auslagern ganzer Ladeeinheiten eingerichtet sind.(6) Kommissionier stapler im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Flurförderzeuge mit einem höher als 1,2 m über Flur hebbaren Standplatz für den Kommissionierer.(7) Kommissioniergeräte im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Flurförderzeuge ohne Standplatz oder mit nicht hebbarem Standplatz oder mit einem bis 1,2 m über Flur hebbaren Standplatz für den Kommissionierer.(8) Schmalgänge im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Verkehrswege für Flurförderzeuge in Regalanlagen ohne beidseitigen Sicherheitsabstand von jeweils mindestens 0,50 m zwischen den am weitesten ausladenden Teilen der Flurförderzeuge einschließlich ihrer Last und festen Teilen der Umgebung.(9) Kriechgeschwindigkeit im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift ist eine Geschwindigkeit bis 2,5 km/h.(10) Bodenfrei Heben im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift ist ein Anheben der Last oder des Lastaufnahmemittels bis 0,50 m über Flur.(11) Fahrer im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Personen, die Flurförderzeuge steuern. Durchführungsanweisungen zu § 2 Abs. 11:Fahrer können je nach Bauart auf dem Flurförderzeug mitfahren oder es als Mitgänger begleiten. Sie sind für die sichere Steuerung des Flurförderzeuges verantwortlich.Begriffsbestimmungen13 (12) Anhänger im Sinne dieser Unfallverhütungsvorschrift sind Fördermittel ohne eigenen Antrieb, die so eingerichtet sind, dass sie bestimmungsgemäß an Flurförderzeuge angekoppelt werden können. 14 III. Beschaffenheit § 3 Beschaffenheit(1) Für Flurförderzeuge gelten die Beschaffenheitsanforderungen gemäß § 2 der Maschinenverordnung. Der Unternehmer darf Flurförderzeuge erstmals nur in Betrieb nehmen, wenn die Voraussetzungen der §§ 3 und 4 der Maschinenverordnung erfüllt sind. Durchführungsanweisungen zu § 3 Abs. 1: Werden Flurförderzeuge nach § 3 der Maschinenverordnung (Neunte Verordnung zum Gerätesicherheitsgesetz) nach ersten Inbetriebnahme umgebaut, muss die Übereinstimmung mit den Beschaffenheitsanforderungen der Maschinenverordnung erhalten bleiben. Für das umgebaute Flurförderzeug ist eine neue EG-Konformitätserklärung erforderlich.(2) Absatz 1 gilt nicht für1. Flurförderzeuge, Stapler die den Anforderungen des § 3 der Unfallverhütungsvorschrift „Kraftbetriebene Flurförderzeuge“ (VBG 12b) vom 1. Januar 1989 entsprechen und bis zum 31. Dezember 1995 in den Verkehr gebracht worden sind,2. sonstige Flurförderzeuge, Gabelstapler die den Anforderungen des § 3 Abs. 1 und der §§ 4 bis 19 der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ Gabelstapler (VBG 12a) vom 1. Januar 1957 in der Fassung vom 1. Januar 1993 entsprechen und bis zum 31. Dezember 1994 in den Verkehr gebracht worden sind. § 3 Abs. 2 Nr. 2 lautet in der DGUV Vorschrift 68 der ehemaligen Norddeutschen Metall-BG: 2. sonstige Flurförderzeuge, die den Anforderungen des § 3 Abs. 1 und der §§ 4 bis 19 der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ (VBG 12a) vom 1. Dezember 1956 in der Fassung vom 1. Januar 1993 entsprechen und bis zum 31. Dezember 1994 in den Verkehr gebracht worden sind. Durchführungsanweisungen zu § 3 Abs. 2 Nr. 1:Die Unfallverhütungsvorschriften „Flurförderzeuge“ (VBG 12a) und „Kraftbetriebene Flurförderzeuge“ (VBG 12b) wurden mit Inkrafttreten der Unfallverhütungsvorschrift „Flurförderzeuge“ (DGUV Vorschrift 68) außer Kraft gesetzt; siehe § 41.III. Beschaffenheit15 (3) Der Unternehmer darf Flurförderzeuge nur betreiben, wenn sie den Beschaffenheitsanforderungen der Maschinenverordnung entsprechen. Dies gilt nicht für Flurförderzeuge Gabelstapler nach Absatz 2.(4) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge nach Absatz 2 spätes-tens am 1. Januar 1997 mindestens den Anforderungen der Richtlinie des Rates vom 30. November 1989 über Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Benutzung von Arbeitsmitteln durch Arbeitnehmer bei der Arbeit (89/655/EWG) entsprechen. Durchführungsanweisungen zu § 3 Abs. 4:Die Richtlinie 89/655/EWG wurde durch die Richtlinie 95/63/EG geändert. Die Umsetzung in deutsches Recht erfolgt(e) als Betriebssicherheitsverordnung.16 IV. Betrieb§ 4 Allgemeines Soweit nichts anderes bestimmt ist, richten sich die Bestimmungen dieses Abschnittes IV an Unternehmer und Versicherte.§ 5 Betriebsanweisung (1) Der Unternehmer hat für den Betrieb von Flurförderzeugen Gabelstapler eine Betriebsanweisung in schriftlicher Form zu erstellen. Durchführungsanweisungen zu § 5 Abs. 1:In der Betriebsanweisung sind die vom Hersteller oder Lieferer des Flurförderzeuges Stapler mitgegebene Betriebsanleitung sowie die örtlichen und betrieblichen Gegebenheiten zu berücksichtigen. Die Betriebsanweisung sollte insbesondere beinhalten:1. Festlegung der bestimmungsgemäßen Verwendung unter Betriebsbedingungen und betriebsspezifische Hinweise auf unzulässige Verwendung2. Festlegung der Verkehrswege, die von den Flurförderzeugen Gabelstapler befahren werden dürfen, gegebenenfalls ergänzt durch örtliche Beschilderung3. Angaben über Lagerung, Lagerflächen und Stapelung4. Regelungen über die Mitnahme von Versicherten auf Flurförderzeugen, Stapler gegebenen-falls das Verbot der Mitnahme von Versicherten5. zutreffendenfalls die Verwendung von Arbeitsbühnen6. zutreffendenfalls die Verwendung von Anbaugeräten oder Anhängern7. zutreffendenfalls den Betrieb von Regalanlagen mit Schmalgängen8. zutreffendenfalls den Transport feuerflüssiger Massen9. Verpflichtung der Fahrer, die vom Hersteller oder Lieferer mitgelieferte Betriebsanleitung zu beachten und10. bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor organisatorische Maßnahmen zur Immissionsminderung, z. B. Motorwartung, Abstellbereiche, Haltezonen, verbotene Fahrbe bei einer Fahrerkabine die Türen geschlossen Bügeltüren geschlossen Fahrersitzbügel in Schutzstellung gebracht oder Fahrersitzgurte angelegt werden.§ 7 Auftrag zum Steuern von Flurförderzeugen(1) Der Unternehmer darf mit dem selbständigen Steuern von Flurförderzeugen mit Fahrersitz oder Fahrerstand Personen nur beauftragen, die1. mindestens 18 Jahre alt sind2. für diese Tätigkeit geeignet und ausgebildet sind und3. ihre Befähigung nachgewiesen haben Der Auftrag muss schriftlich erteilt werden. Durchführungsanweisungen zu § 7 Abs. 1:Fahrer von Flurförderzeugen Gabelstaplersind für diese Tätigkeit ausgebildet und befähigt, wenn sie nach dem DGUV Grundsatz 308-001 „Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Flurförderzeugen Stapler mit Fahrersitz und Fahrerstand“ geschult worden sind, eine Prüfung in Theorie und Praxis bestanden haben und darüber einen Nachweis vorlegen können. Vor Erteilung der schriftlichen Beauftragung ist sowohl eine gerätespezifische Einweisung, als auch eine Unterweisung in Bezug auf die betrieblichen Gegebenheiten erforderlich; siehe auch DGUV Grundsatz 308-001 „Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Flurförderzeugen Stapler mit Fahrersitz und Fahrerstand“. Die Beauftragung kann z. B. durch einen Fahrerausweis erfolgen und gilt immer nur für den Betrieb für den die Beauftragung erteilt wurde. Der Fahrerausweis ist nicht auf andere Betriebe übertragbar. Die Beauftragung sollte zurückgenommen werden, wenn der Versicherte über einen Zeitraum von einem Jahr keine ausreichende und regelmäßige Fahrpraxis nachweisen kann. Das Steuern von Flurförderzeugen Stapler durch Jugendliche unter 18 Jahren zu berufsbildbezogenen Ausbildungszwecken unter Aufsicht gilt nicht als selbstständiges Steuern. Unter Aufsicht bedeutet, dass seitens des Aufsichtführenden die jeweilige Arbeitsaufgabe Betrieb 19ben und vorgegeben sowie örtlich und zeitlich begrenzt wird. Der Aufsichtführende hat sich regelmäßig von der ordnungsgemäßen Durchführung des Auftrages zu vergewissern. Die körperliche Eignung sollte durch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach dem DGUV Grundsatz für arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen G 25 „Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten“ (DGUV Grundsatz 350-001) festgestellt werden. Als Ausbilder für Fahrer von Flurförderzeugen Stapler kann tätig werden, wer die Qualifikation gemäß Abschnitt 5 des DGUV Grundsatzes 308-001 „Ausbildung und Beauftragung der Fahrer von Flurförderzeugen Gabelstapler mit Fahrersitz und Fahrerstand“ erfüllt.(2) Der Unternehmer darf mit dem Steuern von Mitgänger-Flurförderzeugen nur Personen beauftragen, die geeignet und in der Handhabung unterwiesen sind. Durchführungsanweisungen zu § 7 Abs. 2: Mitgänger-Flurförderzeuge mit Fahrerstandplattform, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit mehr als 6 km/h beträgt, gelten als Flurförderzeuge mit Fahrerstand. Insofern gilt dann § 7 Abs. 1.(3) Versicherte dürfen Flurförderzeuge Gabelstapler nur steuern, wenn sie vom Unternehmer hier- mit beauftragt sind. Durchführungsanweisungen zu § 7 Abs. 3:Der Fahrer ist für die sichere Steuerung des Flurförderzeuges Gabelstapler verantwortlich.§ 8 Standsicherheit Flurförderzeuge müssen so betrieben werden, dass die Standsicherheit bleibt. Durchführungsanweisungen zu § 8: Flurförderzeuge Stapler können kippen z. B. durch: zu schnelles Kurvenfahren IV. Betrieb Fahren mit angehobener Last Fahren gegen Hindernisse (auch oberhalb des Fahrweges)Wenden und Schrägfahrt auf Gefällstrecken und Steigungen Verfahren pendelnder Lasten Führen der Last talseitig auf Gefällstrecken und Steigungen Neigen des Mastes nach vorn, Fahren auf unebenen Wegen, Überlastung starken Wind Veränderung der Schwerpunktlage innerhalb eines aufgenommenen Behälters beim Befördern von Flüssigkeiten infolge der Einwirkung von Massenkräften, z. B. beim An-fahren oder Bremsen oder bei Kurvenfahrt§ 9 Mängel (1) Der Fahrer hat Flurförderzeuge Gabelstapler täglich vor Einsatzbeginn auf erkennbare Mängel hin zu prüfen und während des Betriebes auf Mängel hin zu beobachten. Er darf Flurförderzeuge, an denen Mängel, die die Sicherheit beeinträchtigen, erkannt worden sind, nicht in Betrieb setzen oder weiter benutzen. Er hat erkannte Mängel dem Unternehmer umgehend zu melden. (2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Mängel, die die Sicherheit beeinträchtigen, vor dem Weiterbetrieb des Flurförderzeuges Gabelstapler behoben werden.Mängel, die die Sicherheit beeinträchtigen, sind z. B. zu großes Lenkungsspiel, schadhafte Reifenfehlender erforderlicher Luftdruck auf Reifen, defekte Sicherung am Deichselkopf bei Mitgänger-Flurförderzeugen, unwirksame Betriebs- und Feststellbremse, ausgeschlagene und verformte Gabelzinkenaufhängungen, defekte Sicherung der Gabelzinken gegen Herausheben und Verschieben Schäden an den Gabelzinken (verbogen, Risse, stark abgeschliffen)Höhenunterschiede zwischen den zur Aufnahme verwendeten Gabelzinken nicht ausreichend und gleichmäßig gespannte Hubketten, Leckagen in der Hydraulik (Heben, Senken, Neigen, Anbaugeräte) und, Risse an tragenden Teilen (z. B. Hubmast)Der Unternehmerbegriff ist nicht personenbezogen. Es sind alle Vorgesetzten betroffen, auf dieUnternehmeraufgabenübertragenwordesind.§10Instandsetzungsarbeiten(1)DerUnternehmerdamit Instandsetzungsarbeiten an Flurförderzeugen Gabelstapler nur fachkundige Personen beauftragen. Durchführungsanweisungen zu § 10 Abs. 1:Fachkundiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und seiner praktischen Erfahrung Instandhaltungsarbeiten an Flurförderzeugen ordnungsgemäß ausführen kann. Dies sind z. B. Kundendienstmonteure der Hersteller.(2) Unter dem angehobenen Lastaufnahmemittel und dem angehobenen Fahrer- oder Bedienplatz von Flurförderzeugen Stapler dürfen Instandsetzungsarbeiten nur durchgeführt werden, wenn das Lastaufnahmemittel bzw. der Fahrer- oder Bedienplatz zusätzlich gegen unbeabsichtigtes Absinken gesichert ist. Durchführungsanweisungen zu § 10 Abs. 2:Diese Forderung ist z. B. erfüllt, wenn angehobene Hubschlitten und angehobene Innen-masten zusätzlich gegen Absinken gesichert sind durch besonders dafür vorgesehene Bolzen, in den Hubmast gestellte und gegen unbeabsichtigtes Umstoßen gesicherte Kanthölzer, Halten mit Hilfe eines Hebezeuges, z. B. Flaschenzug, Schienenlaufkatze, Auflegen auf eine Unterlage, z. B. Böcke, Rampe.22 § 11 Beladung (1) Flurförderzeuge und ihre Anhänger dürfen nicht überlastet werden.(2) Flurförderzeuge und ihre Anhänger müssen so beladen werden, dass die Last nicht herabfallen oder sich unbeabsichtigt verschieben kann.(3) Flurförderzeuge dürfen für den Transport von Kleinteilen, die auf den Fahrer herabfallen können, nur benutzt werden, wenn sie mit einem Lastschutzgitter ausgerüstet sind. Durchführungsanweisungen zu § 11 Abs. 3:Nach Abschnitt 5.9.2 DIN EN 1726-1 „Sicherheit von Flurförderzeugen; Motorkraftbetriebene Flurförderzeuge bis einschließlich 10.000 kg Tragfähigkeit und Schlepper bis einschließlich 20.000 N Zugkraft“ müssen Flurförderzeuge mit einer Hubhöhe von mehr als 1.800 mm so beschaffen sein, dass sie mit einem Lastschutzgitter ausgerüstet werden können.§ 12 Fahren (1) Flurförderzeuge dürfen nur verfahren werden, wenn der Fahrer ausreichende Sicht auf die Fahrbahn hat oder eingewiesen wird. Durchführungsanweisungen zu § 12 Abs. 1:Die Forderung nach ausreichender Sicht auf die Fahrbahn ist z. B. erfüllt, wenn das Flurförderzeug Gabelstapler so beladen wird, dass der Fahrer über die Last hinweg die Fahrbahn einsehen kann. Bei nicht ausreichender Sicht sind Hilfsmittel nach Maßgabe des Herstellers, z. B. Spie-gel, Kamera und Monitor, akustische und visuelle Warnhinweise, Sensoren zur Erkennung von Personen oder Gegenständen, erhöhter oder drehbarer Sitz, zulässig. Die Auswahl der Hilfsmittel muss nach ergonomischen Gesichtspunkten erfolgen. Dürfen Flurförderzeuge mit höher als bodenfrei angehobener Last (nicht nur zum Aufnehmen und Absetzen der 23 Last) verfahren werden, ist die Forderung nach ausreichender Sicht auf die Fahrbahn auch erfüllt, wenn der Fahrer unter der Last hindurch die Fahrbahn einsehen kann. Muss mit Front-gabelstaplern ausnahmsweise eine große Last, die die Sicht auf die Fahrbahn versperrt, aufgenommen und bewegt werden, soll der Fahrer hierbei rückwärts fahren. Da die Last bei der Rückwärtsfahrt nicht beobachtet werden kann, soll mit Lasten, die seitlich über den Gabelstapler hinausragen, nicht rückwärts gefahren werden. Häufiges Rückwärtsfahren ist zu vermeiden, da hierbei die Wirbelsäule des Fahrers durch Verdrehung – insbesondere in Verbindung mit Vibrationen – übermäßig belastet werden kann.(2) Flurförderzeuge Stapler dürfen nur mit an die Fahrbahnverhältnisse angepasster Geschwindigkeit verfahren werden. Durchführungsanweisungen zu § 12 Abs. 2:Die Fahrbahnverhältnisse können z. B. durch Nässe, Schmutz oder geringe Breite der Fahrbahn ungünstig beeinflusst werden. (3) Mit höher als bodenfrei angehobenem Lastaufnahmemittel oder höher als bodenfrei angehobener Last darf nur zum Aufnehmen und Absetzen der Last verfahren werden.(4) Abweichend von Absatz 3 darf der Unternehmer Flurförderzeuge Stapler zum Verfahren mit höher als bodenfrei angehobener Last einsetzen, wenn1. der Hersteller oder Lieferer dies als bestimmungsgemäße Verwendung vorgese-hen hat und die Vorgaben für diese Art der Verwendung mit den örtlichen Betriebsbedingungen vereinbar sind oder 2. eine ausreichende Standsicherheit unter den örtlichen Betriebsbedingungen durch ein Sachverständigengutachten nachgewiesen ist. Durchführungsanweisungen zu § 12 Abs. 4 Nr. 1: Zu Flurförderzeugen, die für das Fahren mit angehobener Last gebaut sind, gehören z. B. Seiten- und Dreiseitenstapler sowie Flurförderzeuge mit hebbarem Fahrerplatz. IV. Betrieb 24 (5) Abweichend von Absatz 3 dürfen Versicherte nur solche Flurförderzeuge mit höher als bodenfrei angehobener Last verfahren, die der Unternehmer hierfür bestimmt hat. (6) Flurförderzeuge Stapler mit Hubmast-Neigeeinrichtung müssen mit zurückgeneigtem Hubmast verfahren werden, soweit dies erforderlich ist, um ein unbeabsichtigtes Bewegen der Last zu vermeiden. (7) Beim Befahren von Gefällen und Steigungen mit Gabelstaplern muss die Last bergseitig geführt werden. (8) Flurförderzeuge mit motorkraftbetriebenem Fahrwerk dürfen auf nicht ausreichend beleuchteten Verkehrswegen nur eingesetzt werden, wenn sie mit einer ausreichenden Beleuchtungseinrichtung ausgerüstet sind und diese eingeschaltet ist. Durchführungsanweisungen zu § 12 Abs. 8: Die Forderung nach einer ausreichenden Beleuchtungseinrichtung wird z. B. erfüllt durch Beleuchtungseinrichtungen, die der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) entsprechen. § 13 Aufnehmen, Absetzen und Stapeln von Lasten(1) Bei Flurförderzeugen mit Hubmast-Neigeeinrichtung darf der Hubmast nur zum Aufnehmen und Absetzen der Last nach vorne geneigt werden. (2) Lasten dürfen nur auf geeigneter Unterlage, die ausreichend tragfähig und standsicher ist, abgesetzt werden. Durchführungsanweisungen zu § 13 Abs. 2:Siehe auch DGUV Regel 108-007 „Lagereinrichtungen und geräte“IV. Betrieb 25(3) Lasten, die nicht ordnungsgemäß gepackt sind oder sich verschoben haben, sowie Ladeeinheiten mit beschädigten Paletten oder beschädigten Stapelbehältern dürfen nicht gestapelt oder auf höher gelegenen Stellen abgesetzt werden.(4) Lasten, die auf den Fahrer herabfallen können, dürfen mit Flurförderzeugen höher als 1,80 m über Flur nur aufgenommen oder abgesetzt werden, wenn sie mit einem Fahrerschutzdach ausgerüstet sind; dies gilt für Flurförderzeuge mit Fahrersitz oder Fahrerstand.(5) Lasten dürfen nicht in Verkehrs- und Fluchtwegen, nicht vor Sicherheitseinrichtungen und nicht vor Betriebseinrichtungen, die jederzeit zugänglich sein müssen, abgestellt werden.§ 14 Befördern von Flurförderzeugen in Aufzügen(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge in Aufzügen nur befördert werden, wenn der Aufzug hierfür geeignet ist.(2) Versicherte dürfen Flurförderzeuge nur in Aufzügen befördern, die vom Unternehmer hierfür freigegeben sind.(3) Flurförderzeuge Stapler dürfen in Aufzügen mit nicht allseitig geschlossenem Fahrkorb nur befördert werden, wenn sichergestellt ist, dass das Flurförderzeug Stapler einschließlich der Last nicht am Fahrschacht anstoßen oder hängen bleiben kann. Durchführungsanweisungen zu § 14 Abs. 3:Diese Forderung setzt voraus, dass bei deichselgeführten Flurförderzeugen die Deichsel hochgeklappt wird. IV.Betrieb46Durchführungsanweisungen zu § 34 Abs. 1:Diese Forderung ist z. B. erfüllt, wenn eine deutlich erkennbare und gegen unbefugtes oder irrtümliches Entfernen gesicherte Schranke sowie das Verbotszeichen P006 „Für Flurförderzeuge Gabelstapler verboten“ nach der ASR A1.3 (Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung) angebracht sind; siehe auch DIN 15 185-2.(2) Versicherte dürfen Schmalgänge zu Nebenarbeiten erst betreten, wenn1. die Regal- und Kommissionier Stapler den Schmalgang verlassen haben oder, sofern diese den Schmalgang betriebsbedingt nicht verlassen können, sicher stillgelegt sind und2. der Schmalgang gegen das Einfahren von Regal- und Kommissionier Stapler durch Einrichtungen nach Absatz 1 gesperrt und diese Einrichtungen gegen unbefugtes oder irrtümliches Entfernen gesichert sind. Die Sperrung darf nur von einer vom Unternehmer ausdrücklich beauftragten Person wieder aufgehoben werden und auch erst dann, wenn die Versicherten den Schmalgang verlassen haben. Durchführungsanweisungen zu § 34:Nebenarbeiten sind unvermeidbare Arbeiten, die nicht zur unmittelbaren Regalbedienung gehören, die aber zum ordnungsgemäßen Betrieb der Regalanlage erforderlich sind, z. B. Instandhaltungsarbeiten, Inventurarbeiten und Kontrolltätigkeiten.47 § 35 Arbeiten mit Regal- und Kommissionier Stapler (1) Mit Regal- und Kommissionier Stapler darf nicht in Schmalgänge eingefahren werden, in denen sich erkennbar Fußgänger aufhalten. Dies gilt nicht, wenn der gleichzeitige Aufenthalt von Regal- oder Kommissionier Stapler und Fußgängern im Schmalgang bestimmungsgemäß vorgesehen ist und am Regal- bzw. Kommissionier Stapler selbsttätig wirkende Einrichtungen vorhanden sind, die gefahrbringende Bewegungen abschalten und rechtzeitig zum Stillstand bringen, wenn sich Personen im Gefahrbereich aufhalten.(2) Schmalgänge dürfen mit angehobenem Lastaufnahmemittel oder angehobenem Fahrer- oder Bedienplatz nur befahren werden, wenn die Fahrbahn frei von Hindernissen und Vertiefungen ist.(Lasten dürfen in den Regalen nur so abgesetzt werden, dass sie nicht in den Fahrbereich der Flurförderzeuge hineinragen.(4) Beim Verfahren in Schmalgängen ist darauf zu achten, dass Regale und eingelagerte Lasten nicht angefahren werden.(5) Aus Schmalgängen darf nur mit Kriechgeschwindigkeit herausgefahren werden und auch nur, wenn das Lastaufnahmemittel sowie der Fahrer- oder Bedienplatz nicht höher als bodenfrei angehoben sind. An Endstellungen von Sackgassen darf nur mit Kriechgeschwindigkeit herangefahren werden.§ 36 Durchgangs verkehr Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Schmalgänge nicht für den Durchgangsverkehr benutzt werden.48 § 37 Wiederkehrende Prüfungen(1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Flurförderzeuge, ihre Anbaugeräte sowie die nach dieser Unfallverhütungsvorschrift für den Betrieb von Flurförderzeugen in Schmalgängen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen in Abständen von längstens einem Jahr durch einen Sachkundigen geprüft werden. Durchführungsanweisungen zu § 37 Abs. 1: Diese Forderung schließt auch Anbaugeräte ein, die nicht fester Bestandteil des Flurförderzeuges sind. Sachkundiger (befähigte Person) ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Flurförderzeuge hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. BG-Regeln, DIN-Normen, VDE- Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder an derer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) soweit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand von Flurförderzeugen beurteilen kann. Hinsichtlich der Prüfung von Flurförderzeugen siehe BG-Grundsatz „Prüfung von Flurförderzeugen“ (BGG 918).(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die zum Betrieb von Flurförderzeugen in Schmalgängen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen einer täglichen Funktionsprüfung unterzogen werden. Dies gilt nicht, sofern ein Ausfall der Sicherheitseinrichtung selbsttätig und für das Bedienungspersonal deutlich erkennbar angezeigt wird.§ 38 Prüfumfang Die wiederkehrenden Prüfungen müssen sich auf die Prüfung des Zustandes der Bauteile und Einrichtungen, auf Vollständigkeit und Wirksamkeit der Sicherheitseinrichtungen sowie auf Vollständigkeit des Prüfnachweises erstrecken. V. Prüfung49 Durchführungsanweisungen zu § 38:Hinsichtlich der Prüfung von Flurförderzeugen siehe BG-Grundsatz „Prüfung von Flurförderzeugen Gabelstapler (BGG 918).§ 39 Prüfnachweis(1) Der Unternehmer hat über die wiederkehrenden Prüfungen Nachweis zu führen. Der Prüfnachweis muss enthalten:1. Datum und Umfang der Prüfung mit Angabe eventuell noch ausstehender Teil-prüfungen2 Ergebnis der Prüfung mit Angabe der festgestellten Mängel3. Beurteilung, ob dem Weiterbetrieb Bedenken entgegenstehen4. Angaben über notwendige Nachprüfungen5. Name und Anschrift des Prüfers Bei Flurförderzeugen Stapler mit durch Muskelkraft bewegtem Fahrwerk braucht der Nachweis nur auf Verlangen der Berufsgenossenschaft oder der Arbeitsschutzbehörde geführt zu werden. Durchführungsanweisungen zu § 39 Abs. 1:Der Prüfnachweis kann auch über EDV geführt werden. Es muss aber erkennbar sein, wer die Eingabe vorgenommen hat, z. B. durch Zugriffsberechtigung mittels Passwort. Um Missverständnisse zu vermeiden, sollten Plaketten, die das Datum der nächsten Prüfung angeben, am Flurförderzeug erst angebracht werden, wenn die bei der letzten Prüfung festgestellten sicherheitstechnischen Mängel behoben sind.(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Beseitigung der bei der Prüfung festgestellten Mängel im Prüfnachweis vermerkt wird.(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass die Prüfnachweise bei Bedarf eingesehen werden können. V. Prüfung50Durchführungsanweisungen zu § 39 Abs. 3: Um die Einsichtnahme bei Bedarf zu ermöglichen, sollte der Prüfnachweis so nah wie möglich am Einsatzort einsehbar sein. Bei gemieteten oder geliehenen Flurförderzeugen ist gegebenenfalls eine Kopie des letzten Prüfnachweises ausreichend. In jedem Fall ist aber auf Verlangen der Berufsgenossenschaft oder der Aufsichtsbehörde das Original des Prüfnachweises vorzulegen.§ 40 Ordnungswidrigkeiten Ordnungswidrig im Sinne des § 209 Abs. 1 Nr. 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Bestimmung VI. Ordnungswidrigkeiten 52 § 41 InkrafttretenDiese Unfallverhütungsvorschrift tritt am 1. Oktober 1996 in Kraft. Gleichzeitig treten die Unfallverhütungsvorschriften „Flurförderzeuge“ Stapler (VBG 12a) vom 1. Oktober 1956 in der Fassung vom 1. Januar 1993 und „Kraftbetriebene Flurförderzeuge“ Gabelstapler (VBG 12b) vom 1. Januar 1989 außer Kraft.VII. Inkrafttreten 53 Auszug aus der Unfallverhütungsvorschrift „Verwendung von Flüssiggas“ (DGUV Vorschrift 79) § 29 Fahrzeuge mit Flüssiggas-Verbrennungsmotor (1) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Treibgasanlagen von Fahrzeugen nur betrieben werden, wenn diese sich in einem ordnungsgemäßen Zustand befinden. Durchführungsanweisungen zu § 29 Abs. 1: In ordnungsgemäßem Zustand befinden sich Treibgasanlagen von Fahrzeugen mit einer behördlichen Betriebserlaubnis oder Genehmigung, die sich in dem durch die Erlaubnis oder Genehmigung bestimmten Zustand befinden. Hinsichtlich des ordnungsgemäßen Zustandes bei Flurförderzeugen Stapler siehe EG-Richtlinie 86/663/EWG. Bei Fahrzeugen mit Flüssiggas-Verbrennungsmotor kann der ordnungsgemäße Zustand angenommen werden, wenn die obengenannte EG-Richtlinie entsprechend eingehalten ist.(2) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass Treibgasbehälter so am Fahrzeug befestigt werden, dass auch Verwindungen des Fahrzeugrahmens und -aufbaues auf die Treibgasbehälter und Rohrleitungen sowie deren Befestigungseinrichtungen keinen schädlichen Einfluss ausüben. Durchführungsanweisungen zu § 29 Abs. 2: Ein sicheres Befestigen ist gewährleistet, wenn als Spannmittel: Spannbügel oder Spannbänder (z. B. Stahlbänder mit einem Mindestquerschnitt von 20 mm²),geeignete Gegenlage korrosionshemmende Zwischenlagen zwischen Treibgasbehälter und Befestigungseinrichtung verwendet werden. Stahlseile sind als Spannmittel nicht geeignet.